Vorschau Männer 1. Liga: Rechnung begleichen

Am kommenden Samstag (Anspiel 18:00 Uhr – Widen Burkertsmatt) reist man in die schmucke Sporthalle in Mutschellen. Ein Beweis dafür, was möglich ist, wenn die Infrastruktur gehobenem Anspruch gerecht wird. In Einsiedeln sollte dies in naher Zukunft auch umgesetzt werden. Sportlich gesehen wird es ein Spiel um zwei Punkte. Doch da war doch mal was?

Saisonstart in Einsiedeln. Hochmotiviert und gut gelaunt aufgrund der Vorbereitung, liess man dem Startgegner Mutschellen damals keine Chance und führte nach einer Halbzeit mit drei Toren Vorsprung. Nach der Pause erhöhte man gar auf fünf Tore Unterschied. Doch dann war der Ofen aus. Erklärbar ist das eigentlich auch heute noch nicht. Der gegnerische Torhüter steigerte sich in ungeahnte Höhen und liess den HCE am Schluss mit einer Niederlage stehen. Im Anschluss musste man von einem missglückten Saisonstart reden. Inzwischen hat sich der HCE aber gefangen und klar stabilisiert. Spielerisch hat man einen Schritt nach vorne gemacht und auch die Deckung hinterliess zuletzt einen verbesserten Eindruck. Es ist klar, dass der HCE diese Rechnung begleichen möchte. Auswärts scheint dies schwieriger. Wer allerdings beim KTV Muotathal einen klaren Auswärtssieg feiern kann, der muss sich vor den Aargauern auch in fremder Halle nicht verstecken. Somit ist klar, dass man zwei Punkte holen möchte. Es wäre eine erste, kleine Zäsur am Strich, welcher die Teams in Finalrunde und Abstiegsrunde trennt. Doch viele Spieler sind noch auszutragen und es wird noch enorm viele Direktduelle geben, bei denen man sich gegenseitig Punkte abnimmt. Der HCE ist nach der Vorrunde auf einem soliden Finalrundenplatz und hat die Chance mit einem Sieg erstmals gar auf Platz Zwei vorzurücken. Auch wenn dies in der Tabelle schön anzuschauen ist, entscheidet dies überhaupt noch nichts. Der HCE muss also in Mutschellen seine Aufgaben erledigen, den Rückraum des Gegners im Griff haben, und die Deckung solid hinstellen. Das sind die Zutaten für einen Sieg. Nicht vergessen darf man eine persönliche Ambition vom Einsiedler Torhüter Theo Ulrich. Er bekam im ersten Saisonspiel keine Hand an den Ball, was gemessen an seiner zweifellos grossen Qualität doch eine Ausnahme ist. Ein Ulrich in Normalform würde dem Team garantiert den zusätzlichen Support zum Sieg geben. Das Team ist gewillt auch in Mutschellen an die zuletzt anständigen Leistungen anzuknöpfen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Finalrunde zu machen. Beim HCE sind alle Spieler an Bord und bereit den Kampf anzunehmen.

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