U15: Matchbericht 09.09.2018

Die U15 durfte am vergangenen Sonntag ihr erstes (Heim)Spiel bestreiten. Die Ausgangslage war alles andere als motivierend. Die U15 Truppe an sich ist sehr klein und muss die ganze Saison hindurch von der U13 Einsiedeln, U13 March-Höfe und von der FU16 regelmässig unterstützt werden damit ein Spielbetrieb überhaupt funktionieren kann.

So waren beim ersten Spiel gerade einmal sieben Spieler anwesend. Einige Abmeldungen durch Krankheiten kamen unverhofft dazu. Somit gab es keine Auswechselmöglichkeit und die einzelnen Spieler haben teilweise auch noch nie zusammen trainiert.

Die Partie begann erwartungsgemäss zaghaft. Das Vertrauen in sich selbst und seine Mitspieler war beim HCE noch nicht wirklich vorhanden. Der Gegner aus Lenzburg war zwar auch nur mit sieben Spieler angereist, zeigte in der Anfangsphase jedoch viel mehr Initiative und konnte schnell die Führung übernehmen. Als der Vorsprung langsam grösser wurde, man bereits mit fünf Toren hinterher war und es nicht nach einer Besserung aussah, musste der HCE nach knapp 14 Minuten Spielzeit ein Timeout nehmen. Es gab zu viele Ballverluste und Fehlentscheidungen im Angriff. Kurze und klare Ansage des Trainers sollte die Spieler wieder wachrütteln.
Das Timeout zeigte Wirkung. Das Zusammenspiel und das Selbstvertrauen in der Mannschaft wuchs ab diesem Zeitpunkt stetig an. Plötzlich spielte man auf gleicher Augenhöhe mit dem Gegner. In der Verteidigung gab es immer weniger ein durchkommen für die Lenzburger Spieler und im 1:1 war oftmals der HCE über alle Spieler hinweg stärker aufgestellt. Einzig den grossgewachsenen Spieler mit der Nummer 5 konnte immer wieder, ja manchmal fast mit Leichtigkeit die Verteidigung durchbrechen und Tore erzielen. So ging der HCE mit einem 12:15 Rückstand in die Pause.

Die Aufgabe für die zweite Spielhälfte war klar. Die Nummer 5 in Schach halten und weiterhin die eigene Leistung steigern. Dominic Chaix und Ben Riedi hatten diesen gegnerischen Spieler unter Kontrolle und so waren die Lenzburger gezwungen die Tore über andere Spieler zu finden. Dies gelang nicht allzu oft und gleichzeitig wurde der HCE selbst im Angriff immer Torgefährlicher. Das gefundene Selbstvertrauen stieg noch weiter an. Man konnte vermehrt Tore aus der zweiten Reihe erzielen, es gelangen immer mehr Durchbrüche und durch das erhöhte Spieltempo gab es auch mehr Lücken in der Verteidigung des Gegners. Das Rückraum Trio Dominic, Ben und Fjolla machten ständig Druck, womit auch die Flügel- und Kreisspieler zu guten Abschlüssen kamen.
Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der HCE die Führung übernehmen würde. Leider gab es weiterhin unnötige Ballverluste durch unkonzentrierte Pässe in der 1. Und 2. Welle und Abschlüsse die neben dem Tor landeten. Der Gegner nahm diese Patzer dankbar an und liess sich bis fünf Minuten vor Schluss nicht abschütteln. Für eine erneute Wendung des Resultats hat es dann aber nicht mehr gereicht und der HCE gewinnt die interessante Partie schlussendlich 27:23.

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