Herren 2. Liga: Langersehnte Punkt endlich geholt

Die erste Herrenmannschaft des Handballclubs Einsiedeln konnte am Samstag endlich ihren ersten Saisonsieg in der Meisterschaft feiern. Dass man diese 2 Punkte ausgerechnet im Derby gegen die SG Horgen/Wädenswil holten konnte, versüsste den Sieg umso mehr.

Der Start in die Partie gelang den Klosterdörflern jedoch mehr schlecht als recht. Vorne scheiterte man zu oft am stark aufspielenden gegnerischen Torhüter. Auch allgemein kam während den gesamten ersten 30 Minuten nie richtige Derbystimmung auf. Da die SG die Schwächen der Hausherren aber auch nur bedingt ausnutzen konnte, ging man mit einem 8:13 in die Halbzeitpause.

Auch den Beginn der zweiten Halbzeit zeigte keine Besserung und so konnten die Gäste vermeintlich vorentscheidend auf 9:17 davonziehen. Dann jedoch ging ein Ruck durch die Einsiedler Mannschaft und endlich kam Derbystimmung auf. Gute 10 Minuten nach dem 9:17 stand es plötzlich nur noch 19:20. Einsiedeln glaubte wieder an den Sieg. Unterstützt durch einen überragend spielenden Roger Schönbächler im Tor und 4 Toren in Folge von Linksaussen David Trütsch, schaffte man das Spiel zu drehen und sogar in Führung zu gehen. In der letzten Spielminute schaffen es die Zürcher nochmal auszugleichen und Einsiedeln hatte noch 40 Sekunden Zeit für seinen letzten Angriff. Man spielte diesen letzten Angriff geduldig aus und 5 Sekunden vor Schluss wurde den Klosterdörflern noch ein Strafwurf zugesprochen. Routinier Christoph Tschannen bewies einmal mehr Nervenstärke und netzte wie auch bei seinen 3 vorherigen Versuchen im Spiel souverän ein. Spiel Schluss. Riesenjubel bei den Einsiedlern.

Es sind insgesamt vielleicht ein bisschen glückliche 2 Punkte. Man hatte jedoch auch schon oft genug in dieser Saison, genau so knappe Spiele auch verloren, weshalb dieser Sieg trotz allem absolut in Ordnung geht.

HC Einsiedeln – SG Horgen/Wädenswil 26:25 (8:13)

HC Einsiedeln: Schönbächler R, Achermann; Schönbächler L, Burkard (6), Kälin T, Moser (1), Trütsch (5), Tschannen (8/4), Kälin K, Frei (1), Rothlin (4), Beyer (1), Kälin T.