Frauen 2. Liga – Revanche misslungen

Albis Foxes Handball – HC Einsiedeln 25:21 (8:7)
Nicht einmal eine Woche ist es her, als die Einsiedlerinnen das letzte Mal auf die Albis Foxes Handball trafen. Somit waren die Gegnerinnen noch sehr präsent in den Köpfen der Spielerinnen und man versuchte die eine Woche zu nutzen, um sich erneut auf den Leader einzustellen, denn das Ziel war klar: Ein Sieg gegen den Leader ist Pflicht!
Die Zürcherinnen starteten wie letzte Woche besser in die Partie als die Einsiedler Damen. Gleich zu Beginn schoss man die Bälle lieber in die Hände des gegnerischen Goalies als in das Netz. Somit konnte Albis Foxes nach zehn Minuten mit 3:1 davonziehen. Viele Tore gab es aber auf beiden Seiten der Mannschaften nicht. Die Einsiedlerinnen funktionierten in der Verteidigung unter der Führung von Nada Schweyer sehr gut, was den Gegnerinnen erschwerte, einfache Tore zu schiessen. Leider konnte man diese Chance im Angriff nicht nutzen. Die Klosterdörflerinnen fanden bei der 6:0 Verteidigung keinen Fluss in Richtung Tor und somit häuften sich die technischen Fehler immer mehr. Zum Glück lag die Treffsicherheit aber nicht auf Seitens der Zürcherinnen. Man versuchte mit der zweiten Welle mehr Fluss und Bewegung in den Angriff zu bringen, was aber mehrheitlich durch die Passunsicherheit eher scheiterte als funktionierte. Durch die anständige Verteidigung und Fehlwürfen der Gegnerinnen war die erste Halbzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel. In den letzten Sekunden vor Schluss gelang es Vreni Pfyl den Anschlusstreffer zu erzielen. So kam es, dass der HC Einsiedeln nur mit einem Torrückstand gegen den Leader sich in die Pause verabschiedete (8:7).
Nach der Pause erwischten beide Teams einen guten Start, wobei die Einsiedlerinnen eher im Vorteil waren. Endlich wurde mit Druck gespielt und konnte so die Schwachstellen der gegnerischen Verteidigung gezielt ausnutzen. Leider hielt diese Phase nur die erste Hälfte der Halbzeit an. Man verfiel wieder ins alte Muster und somit vergrösserte sich der Abstand schlussendlich bis auf fünf Tore. Die Kraft reichte nicht aus, um am Gegner dran zu bleiben. Die Albis Foxes war auf dem Feld die bessere Mannschaft und haben somit verdient gewonnen (25:21).
Nun heisst es aber kühlen Kopf zu bewahren und Kräfte zu sammeln, denn schon einen Tag darauf wird die nächste Partie gegen Rang zwei der Gruppe (SG Rümlang/Unterstrass) gespielt.
Es spielten: Michelle Ingold (im Tor), Vreni Pfyl (6/4), Rebekka Rothlin (1), Martina Lütscher (3), Patricia Ruhstaller (2), Kathrin Füchslin, Fjolla Zekiri, Nada Schweyer (4), Saskia Ochsner (2), Ramona Cavelti, Simone Trütsch (3)