HC Einsiedeln – SG Züri / Affoltern 14 : 26
Die erste Herren-Mannschaft machte am Sonntag ihrem Ruf als Stimmungsmannschaft wieder alle Ehre. Was bis jetzt mehrmals in die positive Richtung ging, liess sich nun markant in die Gegenrichtung beschreiben.
Es waren keine zehn Minuten gespielt, da lag der HC Einsiedeln bereits vorentscheidend mit sechs Toren im Hintertreffen. Der HC Einsiedeln hatte zwar nicht eine überaus grosse Fehlerquote, aber das druckvolle Spiel auf die Deckung der Zürcher liess zu wünschen übrig. Vielfach lief man auf und wühlte sich in aussichtslosen Situation auf. Die Zürcher erwischten mit Sicherheit einen glanzvollen Tag. Kaum Fehlschüsse, kaum Fehlpässe, viel Geduld und sicher auch das nötige Glück unterstützten Sie auf dem Weg zu einem Kantersieg. Der HC Einsiedeln tat sich gegen die körperlich klar überlegenen Gäste äusserst schwer nur schon Chancen zu erarbeiten. Und waren die da, scheiterte man am gegnerischen Torhüter oder an der Torumrandung. Es war schnell klar, dass den Einsiedlern an diesem Spieltag die Mittel fehlen, um die starken Zürcher zu bezwingen oder zu fordern. Durch die routinierte Spielweise drückten die Gäste den Einsiedlern ihr Spiel auf. Somit hatte der HC Einsiedeln zu keiner Zeit die Möglichkeit Ihr Tempo-Spiel aufzuziehen oder Gegenstösse zu laufen. Immer wieder gelang den Einsiedlern ein schwer erkämpftes Tor, um im Anschluss von den Zürchern wieder die Leichtigkeit des Tore schiessen präsentiert zu erhalten. Es gab eigentlich über das gesamte Spiel keine nennenswerten Aktionen. Es war schlicht nicht der Tag der Einsiedler, welche wohl noch lange hätten spielen können. Am Geschehen hätte es nichts geändert. Die Einsiedler tun sich gut daran, sich wieder auf ihre Tugenden zu besinnen. Die Augen müssen geöffnet werden. Man muss merken, dass jeder Gegner für die Einsiedler ein echter Gradmesser ist, welcher zuerst bezwungen werden muss. Ohne Fleiss, kein Preis! Die Ausgangslage in dieser Gruppe präsentiert sich nach wie vor ausgeglichen. Es streiten sich immer noch fünf Mannschaften um die ersten Plätze. Auch die Einsiedler wollen nach der „Chropflerete“ dazugehören...
Es spielten: Sahli, Baumgartner; Kälin K., Schefer, Bingisser, Care, Emanuele, Ochsner D., Maag, Ochsner O., Lüönd, Birchler, Lenzlinger, Kälin T.
In der Gallery sind ein paar
neue Bilder aus den vergangenen Spielen aufgeschaltet.