Kategorie: Herren 1
Drucken

Am vergangenen Samstag hatte sich der HC Einsiedeln nur ein Motto auf die Fahne geschrieben. Rehabilitation für die schwache Leistung gegen Oberstrass. Der Gegner war Dielsdorf und hatte ein Wochenende vorher überraschend Punkte gegen Affoltern, einem direkten Spitzenplatz-Konkurrenten von Einsiedeln, geholt.

Mit ein wenig Unbehagen über ein allfällig erstarktes Dielsdorf startete man in die Partie. Nach verletzungs- und krankheitsbedingten Absenzen musste man nach wenigen Minuten zusätzlich noch auf Silvan Ochsner verzichten, welcher sich den Fuss übertrat. Nun lag es also für einmal an der „zweiten“ Garde, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Das es sich nicht unbedingt um die zweite Garde handeln muss, zeigte sich aber in diesem Spiel. Der HC Einsiedeln überzeugt vor allem mit einer kompakten und kämpferischen Leistung in der Verteidigung. Der Gegner, körperlich überlegen, tat sich schwer, die agile Deckung der Einsiedler zu überwinden. Im Angriff sah man zwar einen bemühten HC Einsiedeln, hier waren aber die gewichtigen Absenzen nicht zu übersehen. Die erste Hälfte war geprägt von Toren, welche nur mit viel Kraft erzielt wurden. Die Pausenführung war sicher nicht unverdient. Nach der Pause schien der HC Einsiedeln mit einer guten Phase das Spiel zu entscheiden. Fünf Tore Vorsprung und nur noch fünfzehn Minuten zu spielen. Leider kassierten dann die Einsiedler mehrere unnötige Strafen. Dies liess die Dielsdorfer nochmals herankommen. Eine Minute vor Schluss war das Score unentschieden und die Dielsdorfer in Ballbesitz. Jetzt musste man also plötzlich sogar mit einer Niederlage rechnen. Die Dielsdorfer hatten die nötige Geduld bis elf Sekunden mit einem Abschluss zu warten. Ein Torerfolg blieb Ihnen aber verwehrt. Die nachfolgende Situation für die Einsiedler sah so aus; ein Freistoss in der eigenen Platzhälfte, elf Sekunden waren noch zu spielen und gar ein Spieler weniger auf dem Feld. Alles Argumente, welche gegen einen Torerfolg der Einsiedler sprachen. Die Dielsdorfer hatten die Rechnung aber ohne die Einsiedler gemacht. Mit dem letzten Angriff, über drei Stationen, gelang dem an den Kreis einlaufenden Michi Schefer der glückliche Siegtreffer. Zwei glücklich erkämpfte Punkte, welche am Ende Gold wert sein können...

Es spielten: Patrick Baumgartner, Christoph Sahli, Jerome Gübelin; Kälin Kevin, Schefer Michi, Christoph Bingisser, Kälin Thomas, Care Emilio, Lüönd Christoph, Maag Christian, Bircher Marco, Ochsner Oliver

Bemerkungen: Silvan Ochsner verletzt ausgeschieden