

HC Dübendorf - HC Einsiedeln 29:31 (15:15)
Die Herren holen sich in einem umkämpften Spiel gegen den HC Dübendorf verdient zwei Punkte. Der HCE lag in der ersten Halbzeit mehrheitlich knapp im Rückstand, bog die Partie in der zweiten Halbzeit aber in die eigenen Bahnen. Der Sieg kam mit Kampf und Willen zustande. Genau jene Punkte, welche nach den zwei unglücklichen Startniederlagen auch wichtig waren.
Die Vorbereitung auf dieses Spiel war wohl bei beiden Teams von Unsicherheit geprägt. Sowohl die Einsiedler als auch die Dübendorfer haben bislang nicht überzeugt und knappe Niederlagen eingefahren. Von daher war klar, dass es bei beiden Teams keine Unzulänglichkeiten mehr erträgt. Entsprechend aggressiv startete die Partie. Der HCE gab früh den Tarif durch und zeigte sich in der Verteidigung sehr präsent und bereit. Die Dübendorfer fanden in der ersten Halbzeit oftmals freie Positionen, in dem sie ihre körperlichen Vorteile ausspielten und mit Schlagwürfen durch Marta und Wegmann Tore erzielen konnten. Der HCE seinerseits spielte im Angriff mit Zug und mit viel Tempo im Gegenstoss. Da dieser Gegenstoss aber vielfach zu ungenau gespielt wurde, konnte man den Geschwindigkeits-Vorteil nur selten ummünzen. Zur Pause stand es Unentschieden, was in etwa auch den gezeigten Leistungen entsprach.
Für die zweite Halbzeit war klar, dass man die Fehlerquellen reduzieren wollte und den Gegner damit unter Druck setzen musste. Dies gelang. Der HCE holte sich nun in der zweiten Halbzeit leichte Vorteile, welche er in Tore umwandeln konnte. Die Dübendorfer liefen nun auf dem Zahnfleisch und fanden vor allem im Angriff nur noch beschränkte Mittel. Oftmals musste man sich mit einem nicht gerade vorteilhaften Schuss helfen, was dann eine sichere Beute vom Jungspund Hensler im Tor wurde. Hensler war es, welcher mit seinen Paraden dem HCE das dringend nötige Selbstvertrauen übertrug und damit das Team auf die Siegesstrasse führte. Denn in der Schlussphase lagen die Vorteile klar beim HCE. Mitte der zweiten Halbzeit verpasste der HCE die Vorentscheidung in dem man Gegenstösse nicht versenkte, was es dem Gegner weiter ermöglichte vom Sieg zu träumen. Kurz vor Schluss erhielt Trainer Tschannen eine Bankstrafe aufgebrummt. Damit erwies er seinem Team einen Bärendienst. Der Gegner konnte mit den HCE Geschenken nichts anfangen und war in der Schlussphase oft ratlos. Der HCE brachte den Sieg mehr oder weniger souverän nach Hause. Am meisten Substanz verlor der Geldbeutel von Trainer Tschannen, welcher die unnötige Strafe mit Gerstensaft beglich. Dem Team gebührt ein grosses Kompliment. Kampf und Leidenschaft führten das Team auf die Siegstrasse.
Der HCE hat sich gesteigert und somit einen ersten Schritt aus der Mini-Krise gemacht. Am kommenden Wochenende gastiert der TV Uznach in Einsiedeln. Ein Team, welches dem HCE aufgrund der Spielanlage besser entgegenkommt. Somit muss auch zwingend der zweite Sieg eingefahren werden.
Dübendorf Stägenbuck - 50 Zuschauer
HC Einsiedeln: Ben Hensler (15 Paraden 1.-60.) / André Kläui; Christoph Bingisser, Emanuele Umberto (2 Tore), Kevin Frei, Hählen Flavio (1), Thomas Kälin (1), Mike Koch, Christian Maag (6), Claudio Meier (8), Oli Ochsner, Silvan Ochsner, Erich Schönbächler (1), Christoph Tschannen (12)
Bemerkungen: HCE ohne Markus Bösch (Arbeit), Roger Schönbächler (überzählig), Dave Trütsch (überzählig), Christoph Sutter (überzählig), Reto Kälin (überzählig)
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