

Im ersten Cupspiel trafen die Einsiedler Damen auf den Meisterschaftskonkurrenten züri west handball. Die Zürcherinnen belegen in der Meisterschaft den letzten Platz. Es traf also der Leader der Meisterschaft auf das Schlusslicht. Für klare Verhältnisse war also eigentlich schon vor dem Spiel gesorgt, und ob bei diesem Cupspiel tatsächlich andere Regeln gelten, war zu bezweifeln.
Die Einsiedlerinnen zeigten sich bemüht sofort das Zepter zu übernehmen. Dies klappte gut und der HCE domienierte praktisch nach Belieben. Die Gegnerinnen aus Zürich waren chancenlos und dies obwohl es auf Einsiedler Seiten zwischenzeitlich alles andere als rund lief. Vor allem der Fakt, dass mit Jolanda Schädler und Corina Bösch gleich zwei Rückraumspielerinnen verletzt fehlten, machte dem Einsiedler Angriff zu schaffen. Die restlichen Spielerinnen mussten teils auf ungewohnten Positionen agieren. Der Pausenstand von 16:3 sprach bereits eine deutliche Sprache.
Für die zweite Halbzeit wollte man einen Gang zulegen. Leider blieb es beim Wollen. Technische Fehler noch und nöcher, Fehlpässe und Fangfehler schlichen sich ins Einsiedler Spiel ein. Doch es gab auch durchaus gute Ansätze zu sehen. Erneut einen starken Eindruck hinterliess Flügelblitz Simone Trütsch, mit 10 Treffern die erfolgreichste Schützin auf Einsiedler Seite. Der HCE fing sich nach einer Schwächephase wieder auf und peilte die 40-Tore Marke an. Die Zeit war jedoch zu knapp und so endete das Spiel beim Stand von 36:12.
Bereits am 15. Oktober kommt es in der heimischen Brüelhalle auf das nächste Aufeinandertreffen dieser Teams - diesmal in der Meisterschaft. Der HCE wird bemüht sein, das verpasste 40. Tor doch noch zu erzielen...
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