

HC Limmat : HC Einsiedeln 27:25
Die Herren zeigten sich am gestrigen Abend von der schlechten Seite. Angereist mit dem Ziel die nächste Runde zu erreichen, scheiterte der HCE an seiner laschen Einstellung.
Wenn man gegen einen 2. Liga-Absteiger das Gefühl haben muss, man müsse nur eine Halbzeit Handball spielen, dann reicht es nicht. Mit dieser Niederlage ist nun auch geklärt, mit welcher Einstellung man in ein Spiel gehen muss. Der hinterletzte Spieler muss nun bemerkt haben, dass man mit angezogener Handbremse kein Spiel gewinnt. Nicht mal auf diesem Niveau. Der HCE spielte in der ersten Halbzeit einen himmeltraurigen Salat zusammen und erzielte nur sieben Tore. In der Ära Tschannen war die wohl die schlechteste Leistung überhaupt. In der zweiten Halbzeit riss man dann das Ruder um und holte den 10-Tore-Rückstand auf. Leider ging es in der Schlussphase aber nicht mehr ganz auf, da man vermehrt Chancen nicht mehr nutzte. Der HCE scheiterte am gegnerischen Torhüter, welcher einen Glanzabend einzog und an sich selber, was aber der geglückten Leistung des Gegners keinen Abbruch tut. Sie holten aus ihren Mitteln das Maximum heraus und ziehen vedient in die nächste Runde ein. Von der Kritik ist beim HCE einzig Ben Hensler ausgenommen. Der junge Torhüter lief in der zweiten Halbzeit zur Bestform auf und brachte den HCE zurück ins Spiel. Dass es am Schluss nicht gerreicht hat, kann man durchaus als glückliche Fügung bezeichnen. Der HCE hätte es definitiv nicht verdient in die nächste Runde zu ziehen.
Einmal mehr hat man bemerkt, dass man ohne Emotionen kein Spiel gewinnen kann. Es wird die Aufgabe des Trainers sein, hier die nötige Mischung zu finden. Gottseidank ist das erste Meisterschafsspiel erst in ein paar Wochen. In den Trainings wird die Schraube nun sicher angezogen. Das gesamte Team hat auf der ganzen Linie versagt. In jeder Saison kommen solche Spiel vor. Gut ist, dass der HCE dieses Spiel nun hinter sich hat. Schlechter geht es nicht mehr. Der einzige Hoffnungsschimmer...
Bemerkungen: HCE ohne Lucca Marty, Oli Ochsner, Markus Bösch, Kevin Frei, Mike Koch
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