Kategorie: Spielberichte
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HC Einsiedeln - HC Wädenswil 25:23 (12:13)

 Es war eher ein Spiel der peinlichen Sorte, welches die Einsiedler Damen am Samstag ablieferten. Das Einzige, was man aus diesem Spiel mitnimmt sind die zwei Punkte und die Erkenntnis, dass man auch mit einer miserablen Leistung in der 3. Liga zwei Punkte holt.

 Mitte November im Auswärtsspiel wurde der selbe Gegner mit 16:38 vom Feld geschickt. Diese Demütigung wollten die Wädenswilerinnen nicht auf sich sitzen lassen. Für eine brisante Stimmung vor dem Spiel war also gesorgt. In den ersten Spielminuten schien den Einsiedlerinnen das Pech an den Füssen zu kleben, während Wädenswil auf einer Glücks - und Erfolgswelle ritt. Praktisch jeder Ball fand irgendwie den Weg ins Tor, sei es direkt, via Pfosten oder abgelenkt vom Einsiedler Block. Die Einsiedlerinnen können sich bei Kreisspielerin Laura Kurzawa bedanken, der besten Einsiedler Spielerin an diesem Abend, welche die Einsiedlerinnen im Angriff mit genialen Toren vom Kreis im Spiel hielt. Nach dieser miserablen Halbzeit-Leistung verabschiedete man sich beim Spielstand von 12:13 in die Pause.

Klare Worte fielen in der Pause von Trainer Sonderegger. Was ist nur los? Was ist mit dem Kampfgeist, den man im Testspiel gegen Zugs 1. Liga gezeigt hatte? Die Einsiedlerinnen wollten die Schmach nicht auf sich sitzen lassen und zeigten nach dem Seitenwechsel, warum sie ganz oben an der Tabelle stehen. Wädenswil wurde regelrecht überfahren, innert Minuten wurde aus dem 12:13 ein 16:13. Dann erwachte auch endlich Torhüterin Tamara Huser. Das war Einsiedeln wie man es sich gewöhnt war. Tempo im Angriff und aggressiv aber fair in der Verteidigung. Wädenswil seinerseit war mit dem Angriffspiel des HCEs mehr als überfordert und griff oft zu unfairen Mitteln um die Einsiedlerinnen zu stoppen. Hatte der Schiedsrichter an diesem Tag die beiden Finger und die rote Karte nicht dabei?! Alles in allem kein schönes Spiel, aber was zählt sind die Punkte, und die bleiben in Einsiedeln - Schlusstand: 25:23.